Die magischen Gesetze

Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma)

Alles, was wir sähen müssen wir früher oder später auch ernten. Dieses Gesetz hängt mit unserer Lebensverantwortung ab. Für jede Wirkung gibt es ein Ursache, jede Ursache hat eine Wirkung. Das ist für Magie ein wichtiger Aspekt. Wir können das Gesetz ausnutzen, da dieses Prinzip auch auf symbolischer Ebene (griech. symballe = zusammenwerfen) wirkt. Durch Rituale und bestimmt Symbole erzeugen wir Repräsentanten für bestimmte Energien. Wenn die Repräsentanten im Hier-und-Jetzt existieren, dann sind auch die repräsentierten Energien nicht weit.

Natürlich besagt das Gesetz auch, das magische Handlungen die in böswilliger Absicht (Schadenszauber = der Weg der linken Hand / schwarze Magie) begangen werden früher oder später auf den Magier (und seinem Auftraggeber) wieder zurückgeworfen werden.

Die meisten Lottogewinner verlieren innerhalb weniger Jahre ihre gesamten Millionen wieder, da eine eigentliche karmische Ursache, nie existiert hat.

Das Gesetz der Analogie (wie oben, so unten)

Dieses hermetische Gesetz ist auch als Wie im Himmel so auf Erden bekannt. Es besagt eigentlich, dass Strukturen und Muster unabhängig von Zeit und Raum, unabhängig von Größe und Masse, sich irgendwie gegenseitig beeinflussen.

Die gesamte Natur besitzt einen selbstähnlichen und fraktalen Aufbau. Der einzelne Ast eines Baumes ist oft ein Spiegelbild des gesamten Baumes. Unsere gesamte Galaxis dreht sich gegen den Uhrzeigersinn, unser Sonnensystem dreht sich gegen den Uhrzeigersinn um unsere Sonne und unsere Erde dreht sich gegen den Uhrzeigersinn um die eigene Achse – wie im großen, so auch im kleinen.

Wenn wir etwas Großes magisch beeinflussen möchten, müssen wir im kleinen eine ähnliche Stuktur abbilden, die sich so verhält, wie sich das Große verhalten soll. Damit verändern wir auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Große im Sinne des Magiers verhält.

Das Gesetz der Resonanz

Was wir selber aussenden, ziehen wir automatisch in unser Leben hinein. Unsere Umwelt verhält sich immer genau so, wie wir es verdienen. Wenn wir arm sind wird wahrscheinlich auch unser Freundeskreis aus eher weniger reichen Menschen bestehen. Umgekehrt, wenn wir die Freundschaft zu reichen Menschen suchen, werden diese uns automatisch auf ihr Niveau ziehen und uns das Denkmuster auf uns übertragen, das uns in die Lage versetzt ebenfalls reich zu werden.

Es geht um Schwingung. Eine Pfadfindertruppe, die im Gleichschritt über eine Brücke geht kann diese zum Einsturz bringen. Wir können geistig in Resonanz mit bestimmten Energien gehen, die dann in unser Leben treten. Wenn wir uns selbst ständig mit Selbstmitleid auseinandersetzen wird uns das Universum auch weiter Gründe dazu liefern. Wenn wir ständig Anderen die Schuld für unser unglückliches Leben geben wird das Universum uns auch weitere Gründe in unser Leben schicken, dass wir ihnen noch mehr Schuld geben können.

Daraus folgt: Das Gesetz der Anziehung

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, erweitert sich. Wir ziehen genau das an, worauf wir uns konzentrieren. Ähnliche Strukturen, egal wie stark sie sich in Größe und Form unterscheiden, ziehen sich irgendwie an.

Wenn wir uns zu sehr mit Ängsten, Sorgen und Nöten geistig beschäftigen werden diese Ängste, Sorgen und Nöte auch in unser Leben treten. Wenn wir uns bewusst mir positiven Dingen mental beschäftigen, und dies durch unser Herzchakra noch mit intensiven Gefühlen verstärken, werden auch vermehrt positive Dinge in unser Leben treten.

Das Gesetz der Polarität

Das Gesetz der Polarität ist auch das Gesetz des Gegenteils davon. Alle Dinge haben zwei Seiten: hinten und vorne, männlich und weiblich, Licht und Schatten, Gut und Böse. Gleichzeitig gibt es dazwischen unendlich viele Zwischenstufen. Ohne Licht kann es keinen Schatten geben, ohne das Gute gibt es auch nicht das Böse.

Man könnte auch sagen, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. In der letzten Tarotkarte der großen Arkana, die Welt, hält eine tanzende Frau zwei Stäbe in der Hand – ein Symbol für die Vereinigung der Polaritäten. Wenn der Magier die Fähigkeit erlernt, seine eigenen geistigen Polaritäten harmonisch ins Gleichgewicht zu bringen, erlangt er auch die Fähigkeit, die Polaritäten weitaus größerer Dinge zu vereinigen.